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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 5/2018
Der Kampf um den Sand
Die Gier nach dem Rohstoff bedroht Mensch und Umwelt
Der Inhalt:

Ungerechte Steuern?

vom 09.03.2018

Als Zeichen des Protests gegen neue israelische Steuergesetze, die die Kirchen viel Geld kosten würden, wurde die Jerusalemer Grabeskirche für drei Tage geschlossen. Nun stellte Israels Ministerpräsident Netanjahu die Steuerforderungen für die Dauer der Gespräche ein. Verhandelt wird eine Steuerpflicht für kirchliche Einrichtungen wie Schulen, Cafés und Krankenhäuser. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat berechnete die kirchlichen Schulden auf 150 Millionen Euro. Für Kirchen, Synagogen und Moscheen, die Gotteshäuser selbst also, gelte weiterhin eine Befreiung von städtischen Gebühren. Die Kirchen sehen darin eine »systematische, beleidigende Kampagne« gegen die Christen des Landes, die zudem ihrer historischen Stellung widerspräche.

Zum anderen geht es um ein Bodenrechtsgesetz. Die Kirchen fürchten in der Folge Enteignungen. Die Politik

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