Verkehrswende
750 Frankfurter tauschen Auto gegen Bahn

Ein Jahr Deutschlandticket zahlt die Stadt Frankfurt am Main Menschen, die ihr Auto mit Verbrennungsmotor verkaufen, verschenken oder verschrotten. Um zu verhindern, dass Fahrzeugwechsel subventioniert werden, müssen Teilnehmende ein Jahr vor und nach der Prämie auf eine Neuzulassung verzichten.
In einer Zwischenbilanz bewertet die Stadt das Pilotprojekt positiv. Demnach haben seit Einführung der sogenannten Umweltprämie fast 750 Menschen aus Frankfurt das Angebot genutzt, wie die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq mitteilt. Dabei stiegen laut einer Befragung viele Teilnehmende dauerhaft auf Bus und Bahn um. Während vor der Prämie noch jeder Vierte das Auto als Hauptverkehrsmittel nutzte, wollen nach dem Jahr nur noch sieben Prozent wieder hauptsächlich Auto fahren. Gleichzeitig sei die Bereitschaft zur dauerhaften ÖPNV-Nutzung von 40 auf 58 Prozent gestiegen. Das Projekt läuft seit August 2024 und ist zunächst auf drei Jahre befristet. Die Stadt bezifferte die Kosten nach einem Jahr auf 400 000 Euro.




