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Meine Geschichte: Exil-Iranerin Noura-Ariana Hajibabai
»Ich hatte Angst, im Gefängnis zu enden«

Vor 26 Jahren floh Noura-Ariana Hajibabai (58) mit ihrer kleinen Tochter aus Iran und konvertierte zum Christentum. Verzweifelt verfolgt sie die blutige Niederschlagung des Aufstands in ihrer Heimat.
von Ludwig Greven vom 03.03.2026
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Floh vor 26 Jahren aus Iran: Noura-Ariana Hajibabai (58) wohnt heute in Hamburg. (Foto: Ludwig Greven)
Floh vor 26 Jahren aus Iran: Noura-Ariana Hajibabai (58) wohnt heute in Hamburg. (Foto: Ludwig Greven)

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Wenn ich sehe, was in meiner Heimat geschehen ist und noch immer geschieht, bin ich verzweifelt. Es zerreißt mir das Herz. Seit 47 Jahren unterdrücken die Mullahs das Volk, besonders die Frauen. Sie rauben das Land aus, das eigentlich sehr reich ist. Sie nehmen den Menschen alles. In Teheran, meiner Heimatstadt, gibt es nicht einmal mehr Wasser, weil die Gegend durch ihre jahrzehntelange Misswirtschaft ausgetrocknet ist. Nun haben sie wieder Zehntausende ermordet, die gegen das Regime protestiert haben, und verkaufen sogar deren Leichen. Die Leute sind so verzweifelt, dass sie sagen: Es ist egal, wenn ich sterbe.

Ich bin vor 26 Jahren mit meiner damals zweijährigen Tochter aus Iran geflohen. Ich bin noch unter dem Schah aufgewachsen. Damals waren die Frauen frei und konnten sich kleiden, wie sie

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