Zur mobilen Webseite zurückkehren

Sterbehilfe
Begleiteter Suizid erneut Thema im Bundestag

Fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten will Entwurf für eine Regelung des assistierten Suizids im Parlament einbringen.
vom 25.02.2026
Artikel vorlesen lassen

Die Zahl assistierter Suizide in Deutschland nimmt zu. Gleichzeitig fehlt noch immer eine gesetzliche Regelung. Eine fraktionsübergreifende Gruppe von Abgeordneten des Deutschen Bundestages will daher einen neuen Anlauf unternehmen, eine rechtliche Grundlage für den begleiteten Freitod zu schaffen. Der Umgang mit dem assistierten Suizid sei in Deutschland »so wenig geregelt wie kaum irgendwo sonst«, begründete der CDU-Abgeordnete Ansgar Heveling den Vorstoß. Gleichzeitig bräuchten viele Menschen Schutz im Hinblick auf ihre Selbstbestimmung.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 4/2026 vom 27.02.2026, Seite 31
Gottes Geschenk?
Gottes Geschenk?
Das Christentum, die Liebe und der Sex

Nach Angaben der Organisation »Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben« haben sich im vergangenen Jahr knapp 900 Menschen mithilfe von Ärzten und Juristen des Vereins das Leben genommen. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Februar 2020 das pauschale Verbot dieser Form der Sterbehilfe, bei der Sterbewilligen beispielsweise tödlich wirkende Medikamente überlassen werden, gekippt.

Seither wird im Bundestag um eine verfassungsgerechte Regelung für den assistierten Suizid gerungen. Zwei Entwürfe fanden keine Mehrheit. Abgeordnete von Grünen, CDU, SPD und Die Linke kündigten nun an, möglichst noch im ersten Halbjahr einen neuen Gesetzesentwurf ins Parlament einzubringen. Der Gruppe gehören Befürworter beider früherer Vorschläge an. Über konkrete Inhalte des Entwurfs wollte die Gruppe sich zunächst nicht öffentlich äußern.

4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung (Öffnet in einem neuen Tab).

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette (Öffnet in einem neuen Tab).
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0