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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2016
Martin Luther: Der zweifelhafte Freiheitsheld
Der Inhalt:

Eine Revolution für Europa?

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 26.02.2016
Varoufakis’ Forderungen sind übertrieben. Wichtig ist sein Manifest trotzdem

Yanis Varoufakis will die EU demokratisieren. Ausgerechnet! Die Zeitungen sind voll des Spottes über das von ihm neu gegründete linke Bündnis DiEM25. Der frühere griechische Finanzminister gilt vielen bloß als der Mann, der das Hemd über der Hose trägt und unverschämte Forderungen stellt. Wie will der denn bitte schön Europapolitik machen?

Auf den ersten Blick hören sich Varoufakis’ Forderungen gut an: Transparenter und demokratischer soll Brüssel werden – das haben freilich schon viele vor ihm gefordert. Das Europäische Parlament soll gestärkt werden, Verhandlungsdokumente wie etwa zu TTIP veröffentlicht, Sitzungen des EU-Rates und anderer Gremien per Livestream übertragen werden. Und: Es soll wieder um die Menschen gehen, nicht um Geld und Bürokratie. Auf den zweiten Blick wird klar, dass vieles in seinem Manife

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