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Handyverbot in der Schule
»Es gibt mehr echtes Miteinander«

Ein striktes Handyverbot gilt an der Bischof-Neumann-Schule in Königstein im Taunus. Wie die Jugendlichen darauf reagieren und welche Auswirkungen es hat – davon berichtet Schulleiter Jens Henninger.
von Barbara Tambour vom 22.02.2026
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(Foto: istock by Getty / pidjoe)
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Publik-Forum: Herr Henninger, an Ihrem Gymnasium gilt seit vergangenem Herbst ein verschärftes Handyverbot. Was heißt das?

Jens Henninger: Private Handys müssen während der gesamten Schulzeit ausgeschaltet und – das ist neu – in der Schultasche oder dem Schließfach bleiben. Sobald ein Handy sichtbar ist – etwa in der Hosentasche –, Kopfhörer getragen werden oder Musik zu hören ist, gilt das als Nutzung. Dann wird das Gerät eingesammelt. Das Verbot gilt auf dem gesamten Schulgelände, also auch auf dem Schulhof, und für alle Jahrgänge von Klasse fünf bis zum Abitur.

Gibt es Ausnahmen?

Henninger: Sehr begrenzte. Für die Oberstufe gibt es eine Sonderregel: In Freistunden und in der Mitt

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