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Proteste in Frankreich
Vive la révolution!

Lorena fühlt sich von der Politik vergessen, Pierre sucht eine Alternative zum Kapitalismus. In der Bewegung »Bloquons tout« protestieren vor allem junge Menschen gegen Präsident Emmanuel Macron. Worauf hoffen sie?
von Ulrike Scheffer vom 05.10.2025
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Protest in Bayonne: Vor allem junge Franzosen lehnen die Sparpläne der Regierung ab. (Foto: PA / SIPA / Antonin Louis)
Protest in Bayonne: Vor allem junge Franzosen lehnen die Sparpläne der Regierung ab. (Foto: PA / SIPA / Antonin Louis)

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Ein Protesttag in Frankreich. Einer von zweien im September, die sich gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron und die Sparpläne der von ihm ernannten Premierminister richten. Zum Protest aufgerufen hat die Bewegung Bloquons tout, lasst uns alles blockieren. Sie will wichtige Verkehrsadern besetzen, um Städte lahmzulegen.

Auch in Bayonne, ganz im Süden Frankreichs an der Atlantikküste, waren seit sechs Uhr einige Hundert Protestierende auf den Straßen unterwegs. Am Abend ziehen rund 150 Aktivisten im Vereinszentrum der 50 000-Einwohner-Stadt Bilanz. Die meisten sind unter 30, Typ links-alternativ und schwarzer Block, aber auch Ältere, die aussehen, als kämen sie gerade aus dem Büro oder vom Seniorentreff, sind darunter. Ein älterer Mann mit Baskenmütze hat sich

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Georg Lechner 07.11.2025:
»Ein Land, dass sich weigert, die Reichen angemessen zu besteuern, fährt gegen die Wand.« Genau das ist das Problem – nicht nur in Frankreich. In Österreich sind deswegen die früheren Großparteien ÖVP und SPÖ zu Mittelparteien abgesunken. Es wird immer nur gejammert, dass gespart werden müsse, aber alle nationalstaatlichen Regierungen der EU weigern sich standhaft, einer Harmonisierung der direkten Steuern oder strikten Transparenzregeln für Vermögen sowie wahren Besitzverhältnissen von Firmen und Stiftungen zuzustimmen.

Georg Lechner 16.10.2025, 17:33 Uhr:
»Ein Land, dass sich weigert, die Reichen angemessen zu besteuern, fährt gegen die Wand.«
Genau das ist das Problem - nicht nur in Frankreich. In Österreich sind deswegen die früheren Großparteien ÖVP und SPÖ zu Mittelparteien abgesunken. Es wird immer nur gejammert, dass gespart werden müsse, aber alle nationalstaatlichen Regierungen der EU weigern sich standhaft, einer Harmonisierung der direkten Steuern (1) oder strikten Transparenzregeln für Vermögen sowie wahren Besitzverhältnissen von Firmen und Stiftungen (2) zuzustimmen. Damit sind sie Huren für die Reichen (in Österreich geprägter Begriff von Thomas Schmid für die ÖVP).
(1) Anlässlich des (folgerichtigen - wegen EU Primärrecht -) Urteils pro Apple anno 2020 bezifferte der damalige EP-Vizepräsident Othmar Karas den jährlichen EU-weiten Schaden für die Allgemeinheit mit 825 Milliarden €
(2) Obermaier/ Obermayer schätzten 2016 (noch mit Großbritannien in der EU) in "Panama Papers") den Schaden auf eine Billion €

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