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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2023
Hoffnung im Protest
Was von Lützerath bleibt
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Lützerath
Nur das Dorf verschwindet

von Judith Bauer vom 24.01.2023
Wenige Tage hat es gedauert, den Protestort Lützerath zu räumen. Doch die Menschen dort hatten mehr aufgebaut als Baumhäuser und Wohngemeinschaften. An vieles kommen die Bagger nicht heran. Eine Reportage.
Eine eingeschworene Gemeinschaft im Angesicht der Kohlebagger: Aktivistinnen und Aktivisten in Lützerath (Foto: Tenzin Heatherbell)
Eine eingeschworene Gemeinschaft im Angesicht der Kohlebagger: Aktivistinnen und Aktivisten in Lützerath (Foto: Tenzin Heatherbell)
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Ein Netz aus Kletterseilen ist über Lützerath gespannt. Es verbindet Baumhäuser miteinander, verläuft zwischen hohen Pappeln und bis zu den Monopods: langen Pfählen, an denen sich Aktivisten in 15 Metern Höhe festklammern. Alles soll mit allem verbunden sein, damit sich die Besetzerinnen und Besetzer durch das Dorf bewegen können, ohne den Boden zu berühren. Manche der Traversen stabilisieren die Monopods: Werden sie gekappt, ist das lebensgefährlich für die Menschen, die dort oben ausharren.

Seit Stunden versuchen Polizistinnen und Polizisten an diesem Freitag bereits, an die Aktivisten heranzukommen. Die alten Häuser haben sie fast alle geräumt, doch die Menschen in luftiger Höhe erreichen sie nicht so leicht. Das Problem ist der Schlamm: Die schweren Spezialfahrzeuge mit den Hebebühnen fahren

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