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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2023
Der Inhalt:
Leben & Kultur

Sozialprotokoll
»Es kommt niemand nach Olympia, der sich nicht quälen kann«

von Annette Lübbers vom 23.06.2023
Triggerwarnung Essstörung: Im vergangenen Jahr beendete die Turnerin Kim Bui (34) ihre Karriere. Heute spricht sie offen über die Schattenseiten des Leistungssports.
 Kim Bui gehörte zu Deutschlands besten Turnerinnen. (Foto: pa/Rainer Unkel)
Kim Bui gehörte zu Deutschlands besten Turnerinnen. (Foto: pa/Rainer Unkel)
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In der Glitzerwelt des Sports habe ich eine Art Doppelleben geführt. Auf der einen Seite war ich Deutschlands erfolgreichste Turnerin: Elf Mal deutsche Meisterin, Medaillen bei internationalen Wettbewerben, drei Mal Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen. Zuletzt habe ich 2022 im Team die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft gewonnen. Ein sensationelles Gefühl und ein perfekter Abschluss meiner Karriere.

Aber es gab nicht nur die erfolgsverwöhnte, umjubelte Turnerin. Sieben Jahre litt ich an Bulimie. Meine frühere Trainerin hatte mir immer wieder gesagt: Du musst mehr auf dein Gewicht achten. Den Applaus in der Halle nutzte ich, um mein Essen auf der Toilette wieder zu erbrechen. Zu Hause machte ich laute Musik, wenn ich mich übergeben wollte. Seit meine Eltern mich mit vier Jahren in ei

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