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Publik-Forum, Heft 22/2020
»Ich habe Nein gesagt«
Missbrauch in der Kirche – Frauen brechen ihr Schweigen
Der Inhalt:
Aby Ahmed

»Er kämpft an vielen Fronten gleichzeitig«

von Barbara Tambour vom 21.11.2020
Äthiopiens Premierminister Aby Ahmed erhielt vor einem Jahr den Friedensnobelpreis. Jetzt führt er Krieg im eigenen Land. Ist er gescheitert? Fragen an Matthias Späth, Regionaldirektor der Welthungerhilfe in Addis Abeba.
Auf Kriegskurs? Aby Ahmed ist Premier von Äthiopien, einer bedeutenden Regionalmacht am Horn von Afrika.(Fotos: Istockphoto / PeterHermesFurian; pa / Reuters/ Negeri)
Auf Kriegskurs? Aby Ahmed ist Premier von Äthiopien, einer bedeutenden Regionalmacht am Horn von Afrika.(Fotos: Istockphoto / PeterHermesFurian; pa / Reuters/ Negeri)

Publik-Forum: Herr Späth, vor einem Jahr hat der äthiopische Premierminister Aby Ahmed den Friedensnobelpreis erhalten. Jetzt ist seine Armee in der rebellischen Provinz Tigray im Norden des Landes einmarschiert. Ist er als Friedensbringer gescheitert?

Matthias Späth: Die Situation im Land ließ ihn vorerst scheitern. Er hat wirklich versucht, das Land zu versöhnen und als Nationalstaat zu stabilisieren. Ahmed wollte den Zusammenhalt der verschiedenen Ethnien stärken und das Land demokratisieren. Dafür hat er viel getan. Dennoch haben sich verschiedene Parteien und Gruppierungen, die ein Interesse an Separation haben, von der nationalen Versöhnungsagenda verabschiedet.

Ahmed hat mehr politische Offenheit zugelassen, Dissidenten kehrten aus dem Ausland zurück. Sein Kabinett besetz

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