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Zum Tod von Antje Vollmer
Eine Mahnerin, bis zum letzten Tag

Ihr christlicher Humanismus führte sie zu den Grünen. Doch deren Abschied von der Gewaltlosigkeit erschütterte die Pazifistin zutiefst. Ein Nachruf
von Matthias Drobinski vom 16.03.2023
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Den Krieg verlernen: Antje Vollmer, Christin und Politikerin (Foto: picture alliance / SvenSimon | Anke Fleig)
Den Krieg verlernen: Antje Vollmer, Christin und Politikerin (Foto: picture alliance / SvenSimon | Anke Fleig)
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Auf ihrer Homepage ist Antje Vollmer noch sehr präsent, lebendig über ihren Tod hinaus. Sie kann doch nicht schweigen, sie muss mahnen; sie hadert mit ihrer Partei, den Grünen, die sie einst parlamentsfähig machte.

Da steht noch der Essay, den sie Ende Februar für die Berliner Zeitung schrieb, schon dem Tod nahe. Es ist ein verzweifelter Text gegen den Krieg in der Ukraine und die deutschen Waffenlieferungen dorthin; ausgerechnet die Grünen haben dem zugestimmt. »Meine ganz persönliche Niederlage wird mich die letzten Tage begleiten«, schreibt sie. Und: »Was hat die heutigen Grünen verführt, (...) ihre wertvollsten Wurzeln als lautstarke Antipazifisten verächtlich zu machen?«

Schon 2014, nach der russischen Annexion der Krim, während im Donbas von Russland unterstützte S

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Georg Lechner 16.03.2023, 19:55 Uhr:
Der Krieg in Afghanistan war nur die Folge des viel größeren Sündenfalls der rot-grünen Koalition, des völkerrechtswidrigen Kriegs gegen Serbien 1999 ("Unser Balkan - alle Lektionen der letzten zehn Jahre kreisen um das eine Wort Macht" betitelte Nikolaus Blome seinen Leitartikel in der "Welt" vom 30.6.2001) und der fehlenden Aufarbeitung des Völkerrechtsbruchs und der Verletzung des damaligen EU-Primärrechts (Achtung der UNO).
In Anlehnung an das Vorwort zu David Talbots "Das Schachbrett des Teufels" wird der Westen den Weg in eine bessere Zukunft nur nach schonungsloser Aufarbeitung und Sühne der Verbrechen von 1999 und 2003 finden. Weil die Aufarbeitung nicht erfolgt war, kam es auch zur Teilnahme am Afghanistan-Krieg, der sich bis zu seinem unrühmlichen Ende dahinzog.

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