Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2022
Der Inhalt:

Proteste gegen das Mullah-Regime
Die Wut der Iranerinnen

Unsere Autorin hat ihr Heimatland vor vielen Jahren verlassen. Die Demonstrationen in der Islamischen Republik rufen Erinnerungen und Emotionen wach. Die Wurzeln des Aufstands sieht sie in der Demütigung vor allem junger Menschen.
von Maryam Mardani vom 05.10.2022
Artikel vorlesen lassen
Machtvoller Auftritt: Eine Frau protestiert ohne Kopftuch in Karadsch in der iranischen Provinz Alborz (Foto: PA/ZUMAPRESS.com)
Machtvoller Auftritt: Eine Frau protestiert ohne Kopftuch in Karadsch in der iranischen Provinz Alborz (Foto: PA/ZUMAPRESS.com)
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang
  • diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
  • 4 Wochen für nur 1,00 €
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper
4 Wochen freier Zugang zu allen PF+ Artikeln inklusive E-Paper ergänzend zu Ihrem Print-Abo

Ich habe 29 Jahre meines Lebens in der Islamischen Republik Iran verbracht. Und obwohl ich vor einigen Jahren geflohen bin, trage ich noch immer die Wut der Gesellschaft dort in mir. Als ich vom Tod Mahsa Aminis hörte, die starb, nachdem sie von der Sittenpolizei verhaftet und geschlagen worden war, konnte ich diese Wut nicht mehr aushalten. Ich fühlte mich wie ein Gefäß, das zum Überlaufen gebracht wurde. Die Wut strömte aus allen Poren aus mir heraus. All die Demütigungen, die ich selbst im Iran erfahren hatte, waren wieder präsent. Mahsa wurde von der Sittenpolizei getötet. Jede andere Frau, auch ich, hätte an ihrer Stelle sein können.

Als erste Reaktion öffnete ich meinen Facebook-Account und machte meinem Ärger Luft. Mit harschen Worten kritisierte ich das Regime meines Heimatlandes. Nachde

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00