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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Russland
Memorial droht das Aus

Die Menschenrechtsorganisation aus Russland steht vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft will sie auflösen. Seit Jahrzehnten ist Memorial in Russland eine Instanz, wenn es um die Aufarbeitung der Repressionen aus der Sowjetzeit geht. In einem Prozess fordert die russische Generalstaatsanwaltschaft jetzt die Auflösung der Organisation.
von Mandy Ganske-Zapf vom 09.12.2021
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Solidaritätsbezeugung: »Das Gedächtnis des Volkes kann man nicht töten. Wir überleben in Armut, rechtlos und beinah ohne Hoffnung«, heißt es auf dem Banner einer Demonstrantin vor dem Gericht. (Foto: PA/DPA/TASS)
Solidaritätsbezeugung: »Das Gedächtnis des Volkes kann man nicht töten. Wir überleben in Armut, rechtlos und beinah ohne Hoffnung«, heißt es auf dem Banner einer Demonstrantin vor dem Gericht. (Foto: PA/DPA/TASS)
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Da ist wahnsinnige Wut und ein ständiger Adrenalinrausch.« Ewelina Rudenko befindet sich in diesen Tagen im Ausnahmezustand. Am Telefon erzählt die junge Historikerin, wie sie vor vier Jahren kurz vor Abschluss ihres Studiums zu Memorial kam, dem ältesten und bekanntesten Menschenrechtsverband Russlands. Sie geht voll darin auf: »Ich weiß gar nicht, wo ich jetzt ohne Memorial wäre.« Die 24-Jährige gehört zum Nachwuchs der landesweit bedeutendsten Organisation für die Aufarbeitung des politischen Terrors der Sowjetzeit; jemand wie sie sollte die Zukunft sein. Doch die steht für Memorial International in Russland jetzt auf dem Spiel. Innerhalb weniger Wochen ist die Zwangsauflösung zu einem greifbaren Szenario geworden. In einem Prozess vor dem Obersten Gericht wird eine Klage der russischen Ge

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