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Joshy Pottackal

Der erste katholische Bischof in Deutschland, der nicht aus Europa stammt, will Hoffnung vermitteln.
vom 16.03.2026
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Joshy Pottackal (Foto: PA/epd-bild/Tim Wegner)
Joshy Pottackal (Foto: PA/epd-bild/Tim Wegner)

Joshy Pottackal, geboren vor gut 48 Jahren im südindischen Kerala, ist der erste Bischof in Deutschland mit außereuropäischen Wurzeln. Seit Sonntag ist er Weihbischof der Diözese Mainz. Der Karmelitenpater war im Jahr 2004 nach Deutschland gekommen und hatte eine Sprachschule und ein Pastoralseminar absolviert. Seit 2006 arbeitet Pottackal für die Diözese Mainz, zuerst als Jugendseelsorger, danach als Pfarrer und Dekan im Neckartal, schließlich im Bischöflichen Ordinariat als Personalreferent für die Priester. Zuletzt war er im Priesterseminar für die geistliche Ausbildung der künftigen Seelsorger verantwortlich. Er ist deutscher Staatsbürger.

Beim Weihegottesdienst im Mainzer Dom sagte Diözesanbischof Peter Kohlgraf wörtlich: »Es gehört Mut dazu, sich in ein Bistum senden zu lassen, das über viele Jahre zur Heimat geworden ist, auch wenn Ihre ursprüngliche Herkunft nicht zu verleugnen ist. In Ihrer Berufung wird sichtbar, dass wir eine Weltkirche sind.«

In der Dankansprache verwies Pottackal programmatisch auf seinen ungewöhnlichen Bischofsstab, den er von einem Neckartaler Schreiner aus Holz, einem »kraftvollen Zeichen für Leben und Wachstum« hat anfertigen lassen. In die Krümme ist ein Delfin als Pottackals Lieblingstier und als »urchristliches Hoffnungszeichen« eingearbeitet: »Ein Zeichen für den auferstandenen Jesus als Seelenretter. Ein Retter, der Schiffbrüchige an Land bringt.«

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Schlagwort: Katholische Kirche
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