Pete Hegseth

Pete Hegseth, Kriegsminister der USA, instrumentalisiert nun auch das Vaterunser für seine martialische Propaganda. In einem Videoclip, offiziell verbreitet auf Social Media von seinem »Department of War«, steht Hegseth mit einem Mikrophon vor Soldaten und Panzern. Zu jedem Vers des Vaterunsers, das er laut vorbetet, werden dann militärische Angriffsszenen eingeblendet. Das ist neu. Bisher hatten sich die Amerikaner darauf »beschränkt«, echte Kriegsbilder und Sequenzen aus Ego-Shooter-Spielen ineinander zu schneiden, als wäre alles sowieso nur ein Spiel. Nun aber der Übergriff auf die Religion.
»Geheiligt werde Dein Name«: Eine militärische Rakete startet. »Dein Reich komme«: amerikanische Kriegsschiffe in Formation unterwegs. »Dein Wille geschehe«: ein Bomber in der Luft. »Wie im Himmel, so auf Erden«: Panzer und Fallschirmspringer in Aktion.
»Denn Dein ist das Reich...«: Eine Soldatenhand in Nahaufnahme am Auslöser eines Maschinengewehrs. »...und die Kraft«: fünf Reihen Militärflugzeuge startbereit auf einem Flughafen. »...und die Herrlichkeit«: Die Kamera schwenkt auf die amerikanische Fahne. »In Ewigkeit. Amen«: Donald Trump, sein Vize JD Vance und Pete Hegseth persönlich, alle drei nebeneinander aufgereiht, militärisch salutierend. Gleichzeitig mit dem »Amen« schlagartig das Logo des US-Kriegsministeriums.
Ende des Clips. Nichts mehr zu sagen.




Personen und Konflikte