Energiepreise
Die einen haben die Macht – die anderen die Not

Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:
Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen
Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Sie haben bereits ein
-Abo? Hier anmelden
Wenn eine Krise an den Tankstellen zu spüren ist, dann wird es ernst in Deutschland, dem Land der Dichter am Lenker. Dann muss eine jede Regierung handeln. Die derzeitige tut es mit einem »Kraftstoffmaßnahmenpaket«. Danach wird den Mineralölkonzernen vorgeschrieben, ihre Preise nur noch einmal am Tag zu erhöhen. Und die Kraftstoffgroßhändler müssen künftig gegenüber dem Bundeskartellamt nachweisen, wie ihre Preiserhöhungen zustande kommen, dass sie die Kosten »angemessen« weitergeben. Damit wird die Beweislast zwischen Unternehmen und Kartellwächtern umgekehrt. So sollen »Mitnahmeeffekte« verhindert werden: Also eine tatsächliche wirtschaftliche Krise – durch den Krieg im Nahen Osten – wird ausgenutzt, die Preise an den Zapfsäulen stärker zu erhöhen, als es die Verteuerung des Rohöls eigentlich erfordern würde.





Peter Stocker 30.04.2026:
Offenbar ist bei den Verantwortlichen die Stärkung des Egos nur noch durch hohe Gewinne, übertriebene Boni und teure Anschaffungen möglich, skrupellos nach der Devise »Nach mir die Sintflut«. Kann sich so Europa noch auf die christlichen Traditionen berufen? Eine Änderung der Ansprüche nach dem Motto »Genügsamkeit« wäre sowohl für Verantwortungsträger wie auch für Konsumenten befriedigender und gerechter.
Erich Hinderer 30.04.2026:
Ein Tempolimit ist eine sofortige Spritpreisbremse für jede und jeden. Geht auch freiwillig und ist gut fürs Klima und die Unabhängigkeit vom Ölimport.
W. Kemmler 17.04.2026, 18:18 Uhr:
Lieber Herr Fleischmann,
klar, die hohen Spritpreise und der Umgang der Mineralölkonzerne damit ist ein Ärgernis! Nur Benzinpreisdeckel, Mietendeckel, Lebensmittelpreisdeckel, Heizungskostenpreisdeckel und was kommt noch?
Alle Preisdeckel haben sich bisher als wenig hilfreich erwiesen. Besonders wir Deutschen haben ja mit der DDR eine besondere Erfahrung mit "gedeckelten" Preisen. Die Mieten und Heizkosten sowie Lebensmittel waren günstig.
Nur wie sahen die Wohnungen aus? Und knapp waren sie dennoch!
Der Preis ist und bleibt ein Regulativ und fördert Alternativen. Klar, sozial schwache Haushalte müssen unterstützt werden, aber bitte nicht mit der Gießkanne.
Ob ihr Brotpreis Vergleich mit dem Mittelalter da noch passend ist?
Auch das Kartellrecht muss passen, was bei den Tankstellen fraglich ist. Bei der Wohnungspolitik will Klingbeil eine Bundesbaugesellschaft gründen.... hoffentlich gelingt das nicht, denn da ist das Desaster vorprogrammiert.