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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2022
Uneins
Der Osten Deutschlands lebt, denkt und fühlt noch immer anders als der Westen
Der Inhalt:

Urs Fischer
Der Wunderarbeiter

von Constantin Wißmann vom 19.09.2022
Der Schweizer Urs Fischer führt Union Berlin, einen der ärmsten Bundesligavereine, in ungeahnte Höhen. Sein erstaunlich einfaches Rezept: Aufgaben abarbeiten.
Nahbar und bodenständig: Urs Fischer (Foto: pa/dpa)
Nahbar und bodenständig: Urs Fischer (Foto: pa/dpa)
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Der Fußball hat so eine Art, immer dann, wenn man ihn eigentlich nicht mehr aushalten kann mit all den Scheichs und Oligarchen, den korrupten Funktionären und den PR-Inszenierungen, Geschichten zu erzählen, die das Herz so wärmen, dass man dann doch wieder bei der Stange bleibt. Wie die von Union Berlin, die eigentlich viel zu kitschig ist, um wahr zu sein.

Der Verein aus der Vorstadt Köpenick, die mit dem Glamour Berlins so gar nichts zu tun hat: In der DDR wurde er kleingehalten, um den Stasiklub Dynamo Berlin nicht zu gefährden. Nach der Wende schien er im Schatten von Hertha BSC zu bleiben und war schon in die vierte Liga abgestiegen; die Fans spendeten buchstäblich ihr Blut, um mit dem Erlös den Klub zu retten. Später bauten sie das Stadion mit auf, wo sie sich nun vor Weihnachten regelmäß

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