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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2014
Der Inhalt:

Die zwei Gesichter der Alice Miller

Prominentenkinder überraschen mit erschreckenden Kindheitsberichten. Sogar Martin Miller (Foto), der Sohn der weltberühmten Kinderpsychologin, offenbart, dass es für ihn alles andere als schön war, der Sohn von Alice zu sein. Nach ihrem Freitod begab er sich auf Spurensuche. Und fand Erschütterndes über seine Mutter heraus
von Eva Baumann-Lerch vom 17.01.2014
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Martin Miller, der Sohn der weltberühmten Kinderpsychologin, offenbart, dass es für ihn alles andere als schön war, der Sohn von Alice zu sein: Nach ihrem Freitod begab er sich auf Spurensuche. (Foto: pa/Burgi)
Martin Miller, der Sohn der weltberühmten Kinderpsychologin, offenbart, dass es für ihn alles andere als schön war, der Sohn von Alice zu sein: Nach ihrem Freitod begab er sich auf Spurensuche. (Foto: pa/Burgi)
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Plötzlich kommt alles auf den Tisch. Kinder von Prominenten zerstören das heile Bild ihrer Familien und schreiben die Geschichte aus ihrer Sicht. Der Buchmarkt hat im letzten Jahr eine auffallende Reihe an Autobiografien hervorgebracht, in denen Kanzlersöhne und Schauspielertöchter von traurigen, ja zuweilen grausamen Kindheiten erzählen, die man im Glanz ihrer berühmten Eltern nie vermutet hätte.

So ringt Walter Kohl jetzt schon in einem zweiten Buch um die Heilung der tiefen Verletzungen, die er als ewiger »Sohn vom Kohl« im Schatten seines übermächtigen Vaters erlitten hat, und entwickelt einen ganz eigenen Weg der Versöhnung. Pola Kinski schockiert mit der detaillierten Beschreibung des jahrelangen sexuellen Missbrauchs durch ihren Vater, den Schauspielerstar Klaus Kinski. Susanna Filbing

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gerd autrum 27.01.2014, 10:57 Uhr:
Als Erwachsener eröffneten sich Chancen diese Defizite zu verringern. Vielleicht kam das meinen Kindern zugute. Es ist mit Sicherheit Einiges im Rucksack, für das sie mich verurteilen könnten. Ich konnte mir und meinem Vater verzeihen und hoffe, dass mir eine Verurteilung erspart bleibt. Aber eines gilt es festzuhalten: Die Enkel der Kriegskinder müssen hoffen, dass Herzenzbildung mehr Raum greift. Im gesellschaftlichen Leben zählen Ellenbogen und in den Schulen wird Wissen vermittelt. Bildung ist aber die Summe aus Herzensbildung und Wissen. Und so gesehen sind wir wieder bei den Mechanismen, die sich in ihrer Qualität kaum ändern. Zu befürchten ist, dass wir bald Bücher angeboten bekommen, die von „Sozialhilfeempfänger - Kindern“ geschrieben sind und von deren seelischen Nöten handeln. Da es aber kaum prominente Sozialhilfeempfänger gibt, werden diese Zeitzeugen es schwer haben, einen Verleger zu finden.

gerd autrum 27.01.2014, 10:56 Uhr:
Die Reflexion des eigenen Handelns ist aus meiner Erfahrung unablässig, um sich den Weg der Versöhnung mit sich und seinen Eltern konstruktiv gestalten zu können. Hier bilden das Richten als (untauglicher) Versuch der eigenen Reinwaschung und der Splitter im anderen Auge und der Balken im eigenen zentrale Weisheiten. Die Kriegskinder, ich gehöre als Jahrgang 42 dazu, die Kinder der Kriegskinder und deren Kinder sind keinen anderen Mechanismen ausgesetzt: Ohne Machtausübung gelingt Erziehung nicht. Das Problem liegt in der so schwierigen Balance zwischen Machtausübung und Liebesgebot. Mein Vater hat mich als politischer Offizier der National-Sozialisten „nur“ von Juli 42 bis April 45 „erzogen“. Das hat gereicht, weil der Mangel an eigener Herzensbildung bei mir ebenfalls ein Defizit an Herzenzbildung nach sich zog.
Fortsetzung in meinem 2. Kommentar

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