Die zwei Gesichter der Alice Miller
Martin Miller, der Sohn der weltberühmten Kinderpsychologin, offenbart, dass es für ihn alles andere als schön war, der Sohn von Alice zu sein: Nach ihrem Freitod begab er sich auf Spurensuche. (Foto: pa/Burgi)
Plötzlich kommt alles auf den Tisch. Kinder von Prominenten zerstören das heile Bild ihrer Familien und schreiben die Geschichte aus ihrer Sicht. Der Buchmarkt hat im letzten Jahr eine auffallende Reihe an Autobiografien hervorgebracht, in denen Kanzlersöhne und Schauspielertöchter von traurigen, ja zuweilen grausamen Kindheiten erzählen, die man im Glanz ihrer berühmten Eltern nie vermutet hätte.
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Buchhinweise:
Peter Brandt: Mit anderen Augen. Versuch über den Politiker und Privatmann Willy Brandt. Dietz. 280 Seiten. 24,90 €; S
usanna Filbinger-Riggert: Kein weißes Blatt. Eine Vater-Tochter-Biografie. Campus. 283 Seiten. 19,99 €;
Pola Kinski: Kindermund. Insel. 268 Seiten. 16,99 €;
Walter Kohl: Leben was du fühlst. Von der Freiheit glücklich zu sein. Scorpio. 207 Seiten. 16,99 € (Das neue Buch des Kanzlersohns beschreibt ein Fünf-Schritte-Programm zur Aussöhnung mit seelischen Verletzungen und ist eine Weiterführung der autobiografischen Arbeit, die Kohl bereits 2011 veröffentlicht hat.); Walter Kohl: Leben oder gelebt werden. Schritte auf dem Weg zur Versöhnung. Integral. 272 Seiten. 18,99 €;
Martin Miller: Das wahre ›Drama des begabten Kindes‹. Die Tragödie Alice Millers – Wie verdrängte Kriegstraumata in der Familie wirken. Kreuz. 175 Seiten. 17,99 €

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