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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2021
Lügen! Vertuschen! Diskriminieren!
Jetzt gilt es, Farbe zu bekennen
Der Inhalt:

Weiße Rose
»Auch Sophie Scholl muss man kritisch lesen«

von Anne Strotmann vom 09.04.2021
Die junge Frau aus der Widerstandsgruppe »Weiße Rose« gilt heute als nationales Vorbild. War das schon immer so? Christian Ernst hat ihre wechselvolle Wirkungsgeschichte erforscht.
Sophie und Hans Scholl: Graffito auf dem Schlachthofgelände in München
Sophie und Hans Scholl: Graffito auf dem Schlachthofgelände in München
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Publik-Forum: Sophie Scholl gilt in Deutschland als Vorbild. War das direkt nach dem Ende der Nazi-Zeit so?

Christian Ernst: Nach 1945 wurde der Widerstand von vielen als Landesverrat gesehen, von anderen als heroisch idealisiert. Es wurde eher von einem Vermächtnis gesprochen, die Weiße Rose weniger als Vorbild für das eigene Handeln gesehen. Im Zuge der Studentenbewegung gab es Stimmen, die den Idealismus der Weißen Rose kritisierten, ihren Widerstand als politisch ineffektiv beurteilten. Erst ab den 1980er-Jahren und vor allem in den 1990er-Jahren bildete sich ein Konsens heraus, in ihrer Zivilcourage die Vorbildfunktion auszumachen.

Gab es da Unterschiede zwischen DDR und der BRD?

Erns

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