Die Zeit des großen W andels
von
Geseko Von Lüpke
vom 22.08.2024
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Datum der Erstveröffentlichung: 22.08.2024
Die 95-jährige amerikanische Theologin und Ökologin
Joanna Macy ist eine der großen Weisen unserer Zeit. Sie studierte zunächst Politische Wissenschaften in Bordeaux, reiste mit ihrem Mann Fran für das »Peace-Corps« durch Europa, Afrika und Asien und kam in Nordindien als Helferin für tibetische Flüchtlinge in Kontakt mit dem Buddhismus. Nach ihrer Rückkehr in die USA promovierte sie über die Parallelen zwischen Buddhismus und Allgemeiner Systemtheorie, lehrte und arbeitete mit zivilgesellschaftlichen Initiativen in Indien und Sri Lanka und wurde zu einer der wichtigsten buddhistischen Lehrerinnen in Nordamerika. Gemeinsam mit dem Dalai Lama und Thich Nhat Hanh gilt sie als Begründerin des modernen »engagierten Buddhismus«. Als Pazifistin, Ökologin und Menschenrechtlerin engagierte sie sich in den 1960er-Jahren in der Bürgerrechtsbewegung. Seit den 1980er-Jahren entwickelte sie mit Arne Naess, John Seed und anderen die Philosophie der »Tiefenökologie« und ihren speziellen Ansatz der »Arbeit, die wieder verbindet« (Work that Reconnects), einer spirituellen, therapeutischen und wissenschaftlichen Methode zur Veränderung des Bewusstseins und des Weltbildes. Ihr Denken und ihre sieben Bücher prägten die globale Ökologiebewegung.
Die 95-jährige amerikanische Theologin und Ökologin
Joanna Macy ist eine der großen Weisen unserer Zeit. Sie studierte zunächst Politische Wissenschaften in Bordeaux, reiste mit ihrem Mann Fran für das »Peace-Corps« durch Europa, Afrika und Asien und kam in Nordindien als Helferin für tibetische Flüchtlinge in Kontakt mit dem Buddhismus. Nach ihrer Rückkehr in die USA promovierte sie über die Parallelen zwischen Buddhismus und Allgemeiner Systemtheorie, lehrte und arbeitete mit zivilgesellschaftlichen Initiativen in Indien und Sri Lanka und wurde zu einer der wichtigsten buddhistischen Lehrerinnen in Nordamerika. Gemeinsam mit dem Dalai Lama und Thich Nhat Hanh gilt sie als Begründerin des modernen »engagierten Buddhismus«. Als Pazifistin, Ökologin und Menschenrechtlerin engagierte sie sich in den 1960er-Jahren in der Bürgerrechtsbewegung. Seit den 1980er-Jahren entwickelte sie mit Arne Naess, John Seed und anderen die Philosophie der »Tiefenökologie« und ihren speziellen Ansatz der »Arbeit, die wieder verbindet« (Work that Reconnects), einer spirituellen, therapeutischen und wissenschaftlichen Methode zur Veränderung des Bewusstseins und des Weltbildes. Ihr Denken und ihre sieben Bücher prägten die globale Ökologiebewegung.

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