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Luc und seine Brüder

Sie spielen Fußball, erteilen Nachhilfe in Englisch und Mathematik, waschen und füttern behinderte Kinder. Taizé gibt es auch in Nairobi
von Anja Bengelstorff vom 25.08.2016
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Die Thika-Autobahn in der Hauptstadt Nairobi ist der ganze Stolz der Politiker von Kenia. Die achtspurige Straße, gern auch »Super-Highway« genannt, verbindet das Geschäftszentrum Nairobis mit dem nördlichen Umland. Kenias Bevölkerung wächst und zieht auf der Suche nach Arbeit in die Städte. Also frisst sich Nairobi ins Umland, wo neue Wohnviertel entstehen, wie etwa entlang der Thika-Straße. Zu den Stoßzeiten erstrecken sich die Staus kilometerweit, stundenlang. Schicksalsergeben in ihren Autos sitzend, ahnen wohl nur sehr wenige der hart arbeitenden, erschöpften Nairobianer, was sich hinter einem hellblau gestrichenen Tor verbirgt, an dem sich ihre Fahrzeuge quälend langsam vorbeischieben: ein Refugium. Eine grüne Oase der Ruhe. Der Sitz von Taizé in Kenia.

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