Eine harte Nuss

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Yaaba Addo, Mitte sechzig, Bäuerin, Mutter von einem Dutzend Kindern und seit zwanzig Jahren verwitwet, beißt in die Frucht, kaut hin und her, spuckt aus. Bitter-süßlich schmeckt sie. Es heißt, man sterbe qualvoll, wenn man von ihr koste und am gleichen Tag die Milch von Schafen oder Ziegen trinke. Die Frau lacht darüber, sie trennt die braune Kapsel von der Frucht, hält sie hoch, als wäre sie ein kostbarer Stein und sagt: »Das ist mein Leben.« Addos Leben, unser Luxus.
Hier beginnt die Geschichte der Globalisierung eines Snacks, der weltweit boomt wie kein anderer und der so gut sein soll für unser Gehirn, fürs Herz, für die Augen, Haare, Haut und die Fruchtbarkeit: im Innern von Ghana, westafrikanisches Land, im dichten Busch mit Trampelpfaden, Tausenden Mücken und meterhohen Bäumen voll quitt
Die Recherche wurde vom Schweizer Medienfonds »real21 – die Welt verstehen« sowie vom »JournaFONDS« unterstützt.




