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UN SCHULDIG

Leon Benson saß 25 Jahre für einen Mord, den er nicht begangen hatte, im Gefängnis. Sein Schicksal ist kein Einzelfall. Rassismus ist nach wie vor ein grundlegendes Problem im Rechtssystem der USA.
von Arndt Peltner vom 18.03.2024
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Ich bin in armen und rauen Verhältnissen in Michigan aufgewachsen. Weißt du, ich kannte die Straßen, ich war kein Unschuldsengel, aber ich habe diese Tat nicht begangen, ich war kein Killer.« Leon Benson sitzt in einem Sessel in der Wohnung seiner Schwester in Indianapolis und erzählt von seinem Alptraum hinter Gittern. 1999 wurde der Afroamerikaner als 22-Jähriger für den Mord an dem 25-jährigen Kasey Schoen, einem Weißen, zu 60 Jahren Haft im Staatsgefängnis von Indiana verurteilt. Doch Benson war unschuldig. Am 9. März 2023 kam er als 47-jähriger frei. Nach nahezu 25 Jahren fanden Professorinnen und Studierende der Rechtswissenschaften an der Universität von San Francisco (USF) Beweise dafür, dass Benson für den Mord zu Unrecht angeklagt und verurteilt worden war.

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Schlagwörter: Rassismus USA
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