Immanuel Kant
Zum ewigen Frieden

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Verehrter Herr Kant, aus gegebenem Anlass suche ich erneut das Gespräch mit Ihnen: die gegenwärtige Weltlage bringt viele Menschen zum Verzweifeln – sie sind entsetzt über eine Situation, in der Staaten mit kriegerischen Mitteln andere Staaten überfallen und unter ihre Kontrolle bringen. Internationales Recht und ordnungspolitische Regeln scheinen keine Rolle mehr zu spielen, nur noch die Macht beziehungsweise das Recht des Stärkeren zählt. Dabei haben Sie doch unter anderem mit ihrer Schrift »Zum ewigen Frieden« von 1795 maßgeblich zur Schaffung dessen, was wir als modernes »Völkerrecht« bezeichnen, beigetragen!
Ja, ich kann das weltweite Entsetzen über die gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen und den von Großmächten derzeit an den Tag gelegten Politikstil gut verstehen. Es scheint tats
Dagmar Borchers ist Professorin für angewandte Philosophie an der Universität Bremen. Sie publiziert zu Fragen der Ethik (unter anderem Tierethik, Medizinethik und Bioethik, Kritik der Tugendethik) und der Politischen Philosophie.
immanuel kant, geboren am 22. April 1724 in Königsberg, gestorben am 12. Februar 1804
ebenfalls in Königsberg, war ein deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung. Kant zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie. Sein Werk »Kritik der reinen Vernunft« kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn
der modernen Philosophie.




