Berlin muss schnell aufwachen
»Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden«

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Herr Dr. Vad, Sie waren lange militärischer Berater von Kanzlerin Angela Merkel. Wären Sie heute in der Position, was würden Sie dem Bundeskanzler raten?
Erich Vad: Angezeigt ist in der jetzigen Situation – und das auch schon länger –, dass man parallel zu den Unterstützungsleistungen für die Ukraine, parallel auch zu unseren Waffenlieferungen, miteinander wieder ins Gespräch kommt. Die Gesprächskanäle, die Deutschland traditionell aus dem Bundeskanzleramt heraus in den Kreml hatte, gibt es nicht mehr. Die sind aber angesichts der kritischen Lage – bezogen auf den Russland-Ukraine-Krieg und bezogen auf die Vorfälle an der Nato-Ostgrenze – elementar wichtig.
Die Vorfälle an der Nato-Ostgrenze, die Luftraumverletzungen durch Drohnen oder Kampfjets: Wie beur
Dr. Erich Vad, Brigadegeneral a. D., war in seiner aktiven Bundeswehrzeit zuletzt Gruppenleiter im Bundeskanzleramt und Sekretär des Bundessicherheitsrates, dem höchsten Sicherheitsgremium in Deutschland.
Buchtipp: »Ernstfall für Deutschland. Ein Handbuch gegen den Krieg« zusammen mit Klaus von
Dohnanyi, »Krieg oder Frieden – Deutschland vor der Entscheidung«,Westend Verlag





Georg Lechner 30.12.2025, 17:13 Uhr:
Ich hatte Herrn Vad bisher im Naheverhältnis zur AfD gesehen. Hier stimme ich ihm zu.
Gerd Pohl 30.12.2025, 09:37 Uhr:
Nach den ersten Besuchen von Herrn Grossi am AKW Saporischja habe ich vor mehr als drei Jahren über das Kontaktformular die IAEA gebeten, sich dafür einzusetzen, dass das von verschiedensten Sowjetrepubliken gebaute AKW Saporischja (das nach dem Zerfall der Sowjetunion zufällig auf dem Gebiet der Ukraine an einem Fluss mit viel Kühlwasser lag) zukünftig von einer Gesellschaft betrieben werden sollte, die anteilig der Ukraine als Betreiberin und den anderen am Bau beteiligten ehemaligen Sowjetrepubliken (einschließlich Russland) gehört, die Größe der Geschäftsanteile wären auszuhandeln. Die vom AKW produzierte Elektrizität wird so vermarktet, dass alle Gesellschafter entsprechend ihrer Geschäftsanteile davon profitieren.
Vor drei Jahren hätte die Ukraine die Federführung für das Projekt übernehmen können, heute muss das Russland tun. Russland könnte mit konstruktiver Arbeit an diesem Projekt beweisen, dass es am Frieden in Europa und an der Zukunft der Menschheit interessiert ist.