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Wo früher Zäune, Stacheldraht und Beton den Weg versperrten, sind jetzt ausgedehnte Spaziergänge durch eine grüne Landschaft möglich. Die Bundesgartenschau in Mannheim machte aus einer Kaserne einen Park.
von Peter W. Ragge vom 13.12.2024
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Mehr als 80 Jahre lang bleibt die Bevölkerung hier ausgesperrt, auf einer mehr als 100 Fußballfelder großen Fläche. 1937 wird erstmals auf Ackerflächen eine Kaserne errichtet für Pioniere der Wehrmacht. Als die US-Armee am 29. März 1945 vom Käfertaler Wald auf Mannheim zumarschiert und damit im Südwesten der Zweite Weltkrieg endet, machen die Amerikaner die Quadratestadt zu einem wichtigen Stützpunkt. Die ehemalige Pionierkaserne benennen sie um nach dem Gefreiten und Sanitäter Dominic V. Spinelli, der in den letzten Kriegstagen verwundete Landsleute aus der Feuerlinie retten will und dabei stirbt. In den Jahrzehnten danach wird die Kaserne mehrfach erweitert, werden weitere Ackerflächen von Bauern enteignet. 75 kleinere und größere Gebäude verteilen sich auf dem Gelände. Dazu kommen viele Freiflächen, auf denen – dicht an dicht – Lastwagen, Tanklaster, Jeeps und Panzerfahrzeuge parken.

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