»Strom aus fliegenden Kraftwerken«
Als ich Abitur machte, war der Club of Rome gegründet worden. Seitdem beschäftige ich mich mit den Grenzen des Wachstums. Als ich Student war, kam die Ölkrise. Da haben wir bereits diskutiert, dass in Zukunft ein Großteil des Stroms durch Wind erzeugt werden müsste. Auf der Suche nach einem Ort, wo wir unsere Hochzeit feiern wollten, fuhren meine Frau und ich 1991 durch Norddeutschland und kamen an einem Windrad vorbei. Da habe ich ihr vorgeschlagen: »Statt der üblichen Hochzeitsgeschenke lassen wir uns eine Beteiligung an einer Windkraftanlage schenken.« Den Betrag haben wir verdoppelt und Anteile am wahrscheinlich ersten deutschen Windfonds erworben. Der hat über 28 Jahre zwischen 4,5 und 6 Prozent abgeworfen. Das hat sich also gelohnt – vor allem für das Klima.
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