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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 16/2016
Schwester Kuh
Was wir den Tieren schulden
Der Inhalt:

Tote ins Museum?

»Körperwelten« heißt eine umstrittene Ausstellung in Berlin, die aktuell die Juristen beschäftigt. Gezeigt werden menschliche Körper, die Initiator Gunther von Hagens durch Plastination konserviert. Doch ist das mit der Würde des Menschen – auch im Tod – vereinbar? Uns interessiert Ihre Meinung! Argumente? Finden Sie in diesem Pro und Contra von Franz Josef Wetz und Margot Käßmann
Darf man Tote im Museum zeigen? Franz Josef Wetz (links) sagt: Ja! Margot Käßmann (rechts) sagt: Nein! (Fotos: pa/Hörhager; pa/eventpress/stauffenbereg)
Darf man Tote im Museum zeigen? Franz Josef Wetz (links) sagt: Ja! Margot Käßmann (rechts) sagt: Nein! (Fotos: pa/Hörhager; pa/eventpress/stauffenbereg)

Franz Josef Wetz: »Ja! Das ist ein Fest des Lebens«

»›Körperwelten‹ ist ein Fest des Lebens! Die Ausstellung zeigt den Besuchern sowohl den feingliedrigen Aufbau ihres Körpers als auch dessen Zerbrechlichkeit. So wird ihr Sinn für die eigene Gesundheit gestärkt. Außerdem macht die Ausstellung auf die Einmaligkeit und Besonderheit des Menschen aufmerksam, indem sie den feinstrukturieren Körper auf dem Hintergrund seiner Endlichkeit zum Vorschein bringt. Sie lehrt den Betrachter das Staunen über die eigene Existenz, für deren Bewunderung im Alltag nur wenig Raum bleibt. Körperwelten leistet einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung des bewussten Lebens. Das Selbstverständlichste wird hier zum Bemerkenswerten. Schließlich regt die Ausstellung die Frage nach dem Wert und der Bedeutung des Menschen an. Jedoch bleibt die Ausstellung weltansc