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Ökumenischer Kirchentag 2021
Stell dir vor, es ist Kirchentag und keiner geht hin

von Michael Schrom vom 16.05.2021
Erstmals wurde ein Kirchentag digital veranstaltet wegen der Pandemie. Das hieß: drei Tage vor dem Bildschirm. An das Verzauberungspotenzial eines üblichen Christentreffens kam das nicht heran.
Eröffnungsgottesdienst am 13. Mai auf einem Parkhausdach in Frankfurt (Foto: epd-bild/OeKT/Jan Lurweg)
Eröffnungsgottesdienst am 13. Mai auf einem Parkhausdach in Frankfurt (Foto: epd-bild/OeKT/Jan Lurweg)
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Die Entscheidung, den Ökumenischen Kirchentag digital stattfinden zu lassen, war aus der Not geboren. Aber es war es auch ein Experiment, mit dem sich viele kirchliche Zukunftshoffnungen verbanden. Denn die digitale Kirche ist schneller Wirklichkeit geworden als vermutet. Was auf dem Kirchentag 2019 in Dortmund einem überwiegend staunenden Publikum von technikaffinen Theologinnen vorgeführt wurde – etwa ein experimenteller Facebook-Gottesdienst – gehört heute zum Berufsbild der Pfarrerin. Das Abendmahl wird weiter, vielleicht sogar zunehmend, digital gefeiert werden, auch nach dem Ende der Pandemie.

Warum also nicht auch einen digitalen Kirchentag wagen? Doch nach drei Tagen vor dem Bildschirm macht sich Ernüchterung breit. Das Verzauberungspotential der christlichen Großtreffen liegt, auch wenn

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