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»Sollt ich meinem Gott nicht singen?«

vom 11.09.2020
von Bernd Beuster

Gerade das, was wir jetzt so gerne tun möchten, ist uns leider verwehrt, um uns und andere nicht zu gefährden. Was aber in den Kirchenräumen nicht angebracht ist, ist ja doch vor unseren Kirchen im Freien möglich und lädt sogar Menschen, die zufällig vorbeikommen, zum Zuhören ein. So habe ich es jetzt oft erlebt, wenn ich Gottesdienste besucht habe, nach denen sich die Gemeinde zum Singen vor ihrer Kirche versammelt hat. Als dabei neulich eine größere Zuhörerschaft neugierig stehen blieb, hörte ich plötzlich »eine Stimme aus dem Himmel« sagen:
»Musste ich extra so ein Virus schicken, damit ihr Christen zu den Menschen auf die Straße geht und euch nicht länger in euren Kirchen versteckt. Wie wollt ihr Salz der Erde sein, wenn ihr euch in euren Salzstreuern verkriecht. Denn euer Auftrag, Salz der Erde zu sein, besteht doch darin, dass ihr auf dieser bedrohten und von allen guten Geistern verlassenen Erde mithelft, am ›Reich Gottes‹, am Reich der grenzenlosen Liebe mit zu bauen, so wie Jesus mit seinem Leben und Wirken unter den Menschen meine neue Welt erfahrbar gemacht hat. Eure Kirchen und Dome, so imposant sie auch sein mögen, können deshalb doch nichts weiter sein als ›Bauwagen‹ auf dieser Baustelle, in denen ihr für euren Auftrag Weisung und Stärkung erhaltet. Denn der dort ausgelegte Bauplan ist euch in dem gelebten Leben Jesu schon vorgegeben, Fachleute sind da, die ihn erläutern können, eine riesige Organisation von Kirchen hat sich etabliert, um die Arbeit zu planen und zu organisieren, und Arbeitskräfte, die dafür motiviert werden können, versammeln sich ja auch noch immer in euren ›Bauwagen‹ . Der Arbeitsauftrag ist allerdings nicht der Bau der Kirche, sondern der Bau der ›Neuen Welt Gottes‹ inmitten dieser Welt mit ihrer heillosen und bedrohten Menschheit.«

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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