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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2021
Vergeben und vergessen
Was billige Gnade von echtem Verzeihen unterscheidet
Der Inhalt:

Schuld und Sühne
Mühlstein am Hals

von Thomas Söding vom 25.10.2021
Täter haben kein Recht auf Vergebung – das würde Jesus das Wort im Mund herumdrehen
Mahnung: Der Mühlstein der »Initiative gegen Gewalt« erinnert an den Fluch Jesu (Foto: Anna Mertens/KNA)
Mahnung: Der Mühlstein der »Initiative gegen Gewalt« erinnert an den Fluch Jesu (Foto: Anna Mertens/KNA)
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Anfang Juli predigte in Münster ein Pfarrer, dass auch den Missbrauchstätern vergeben werden müsse. Gläubige verließen empört den Gottesdienst – und ich bekam eine Einladung zu einem Gesprächsabend: Was sagt die Bibel zum Thema Versöhnung? Ich kam ins Nachdenken. Hatte ich bislang zu sehr die Kraft der Versöhnung gefeiert?

»Wie oft soll ich meinem Bruder vergeben?«, fragt Petrus im Matthäusevangelium Jesus. Die Antwort ist eine Provokation: Nicht sieben Mal, bis zu siebenundsiebzig Mal sollen es sein (Mt 18,21-22). Ich kann nur hoffen, dass Gott, wenn er auf mich schaut, nicht bei Siebenundsiebzig Schluss macht. Aber bin ich so großzügig? Kann ich, will ich es sein?

Die gute Nachricht: Vergebung ist möglich, immer wieder, weil Gott die Kraft hat, das Böse durch das Gute

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