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Konfliktbereit für die Armen

Immer mehr Menschen sind trotz Arbeit arm. Doch die Kirchen folgen weitgehend dem neoliberalen Mainstream. Teil 4 der Publik-Forum-Serie »Aktion Sozialwort 2013«
Georg Hupfauer, KAB: »Arbeit als Ausdruck einer sozialen Tätigkeit, gar als Mittun an der Schöpfung Gottes wird für viele angesichts von Angst, Druck sowie seelischen und körperlichen Belastungen zu einer abstrakten Formel.« (Foto: privat)
Georg Hupfauer, KAB: »Arbeit als Ausdruck einer sozialen Tätigkeit, gar als Mittun an der Schöpfung Gottes wird für viele angesichts von Angst, Druck sowie seelischen und körperlichen Belastungen zu einer abstrakten Formel.« (Foto: privat)

Die beiden großen Kirchen arbeiten an einem neuen Sozialwort. Allerdings wird es hinter verschlossener Tür geschrieben, ohne Beteiligung der Basis. Die von den massiven Veränderungen in der Arbeitswelt betroffenen Menschen kamen dagegen beim Sozialwort von 1997 noch selbst zu Wort. Und zwar durch den Konsultationsprozess im Vorfeld des Sozialworts.

Dadurch wurden die Arbeitslosigkeit und ihre Ursachen in strukturelle Zusammenhänge gestellt. Und es wurden die Folgen der Arbeitslosigkeit entgegen der weit verbreiteten »Faulheitsunterstellung« zurechtgerückt, etwa wenn das Sozialwort von Langzeitarbeitslosen als »Menschen ohne Erwartungen« spricht.

Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2013
"Wir brauchen einen toleranten Islam"
Malis höchster Iman Mahmoud Dicko kämpft für seine Vision
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