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Kirchens doppelte Haushaltsführung

von Christoph Fleischmann 18.02.2015
Das Erzbistum Köln hat seine Vermögensbilanz veröffentlicht. Aber was sagen die Zahlen aus?
Goldenes Köln: Die katholische Kirche ist wohl eine der reichsten Institutionen in der ganzen Stadt. Das Erzbistum ist aber auch im deutschen Bistumsvergleich »on top«. (Foto: pa/Chromorange/Walter G. Allgöwer)
Goldenes Köln: Die katholische Kirche ist wohl eine der reichsten Institutionen in der ganzen Stadt. Das Erzbistum ist aber auch im deutschen Bistumsvergleich »on top«. (Foto: pa/Chromorange/Walter G. Allgöwer)

Die Frage, wie hoch denn nun die Kriegskasse für besondere Anliegen sei, wollte der Generalvikar des Erzbistums Köln, Stefan Heße, nicht beantworten: Es gebe kein Säckel, aus dem man noch mal was extra nehmen könne, keinen Schattenhauhalt. Das zu zeigen sei ja schließlich der Sinn der Bilanzveröffentlichung.

In der Tat hat das Erzbistum Köln nun einen Finanzbericht veröffentlicht mit einer Vermögensbilanz; jedenfalls für die Bistumsebene. Das heißt, das Vermögen der Pfarreien und sonstigen Körperschaften innerhalb der Kirche ist damit noch nicht erfasst. Trotzdem kommt das Erzbistum für das Jahr 2013 auf ein Bilanzvolum