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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 10/2021
Es brennt
Was der Nahost-Konflikt mit der weltweiten Krise der Demokratie zu tun hat
Der Inhalt:

Antisemitismus in Deutschland
«Ich kann so nicht weiterleben«

vom 22.05.2021
Der Nahostkonflikt wird auch auf deutschen Straßen ausgetragen. Palästinensische Demonstranten rufen antisemitische Parolen und greifen Synagogen an. Wie erleben Juden in Deutschland diese Aggressionen? Drei Berliner berichten von ihren Alltagserfahrungen.
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»Es ist immer das Gleiche«

Natürlich verärgert mich das, wenn antisemitische Parolen geschrien werden. Aber auf eine gewisse Weise langweilt es mich auch. Als Jude hat man sich da ein dickes Fell angelegt. Ich lebe jetzt seit 1998 in Deutschland. Den ersten großen Schock habe ich im Jahr 2000 erlebt, als Demonstranten beim Al-Quds-Tag durch die Straßen zogen. Ein Mann hatte da ein Kind auf der Schulter, das als Attentäter verkleidet war mit einer Bomben-Attrappe vor dem kleinen Bauch. Das hat die Polizei damals auch erlaubt. Deswegen haben mich die jüngsten Ereignisse auch nicht mehr schockiert, es ist halt immer das Gleiche. Aus meiner Sicht tragen auch die Medien in Deutschland dazu bei. Wenn man kürzlich Radio gehört hat, lief es ungefähr so ab: 6 Uhr: Meldung, Israel attackiert

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