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Homosexualität und Religion

Für Schwule und Lesben hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren vieles verbessert. Gleichzeitig werden sie heute wieder stärker angefeindet – oft mit religiöser Begründung. Judentum, Christentum und Islam müssen sich ihrem Problem mit Homosexualität stellen. Die Titelstory im neuen Publik-Forum
von Anne Strotmann vom 25.07.2019
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Muss Liebe schön sein: Auf Demos für die Rechte von sexuellen Minderheiten zeigen sich auch immer mehr religiöse Menschen. (Foto: Adobe.com/ADDICTIVE STOCK)
Muss Liebe schön sein: Auf Demos für die Rechte von sexuellen Minderheiten zeigen sich auch immer mehr religiöse Menschen. (Foto: Adobe.com/ADDICTIVE STOCK)

Vor fünfzig Jahren wehrten sich Homosexuelle in den USA im Stonewall-Aufstand erstmals gegen Polizeigewalt. Vor 25 Jahren wurde in Deutschland der »Schwulen-Paragraf« 175 endgültig abgeschafft, der »homosexuelle Handlungen« unter Strafe gestellt hatte. Seit den 1980er-Jahren feiern Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transpersonen, intersexuelle und andere queere Menschen (LSBTIQ), die nicht den Normvorstellungen von Sexualität und Geschlecht entsprechen, den Stonewall-Aufstand in der Christopher Street in New York als Wendepunkt in ihrem Kampf um Rechte und Anerkennung. Seit einigen Jahren zeigen auf diesen Demos auch immer mehr religiöse Gruppen ihre Solidarität (siehe Seite 42).

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