Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 7/2019
Rebellion der Zukunft
Retten uns die Schüler?
Der Inhalt:

Flexi-Feiertage einführen?

von Martin Risak, Gisela Malekpour vom 07.04.2019
Protestanten in Österreich haben künftig an Karfreitag nicht mehr automatisch frei, sondern alle Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, einen beliebigen Tag im Jahr freizunehmen. Sind solche flexiblen Feiertage die richtige Lösung in einer immer pluraleren Gesellschaft? Ein Pro und Contra von Arbeitsrechtler Martin Risak und Gisela Malekpour, Vizepräsidentin der evangelischen Synode in Österreich
Martin Risak,  Professor für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien, hält flexible Feiertage für gerecht, für Gisela Malekpour, Ärztin und Vizepräsidentin der evangelischen Synode in Österreich, sind die christlichen Feiertage ein wertvolles Kulturgut, dass nicht infrage gestellt werden sollte  (Fotos: Pressebild/Reitmayer; privat)
Martin Risak, Professor für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien, hält flexible Feiertage für gerecht, für Gisela Malekpour, Ärztin und Vizepräsidentin der evangelischen Synode in Österreich, sind die christlichen Feiertage ein wertvolles Kulturgut, dass nicht infrage gestellt werden sollte (Fotos: Pressebild/Reitmayer; privat)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Martin Risak: Ja, das ist gerecht für alle!

Die Idee von Feiertagen ist, dass an diesen besonderen Tagen im Jahr alle gemeinsam frei haben. Daher muss eine Gesellschaft entscheiden, welche Feste sie als wichtig genug ansieht. In der Vergangenheit waren das in Österreich wesentlich die christlichen Festtage. Heute ist die Gesellschaft aber deutlich diverser. In Betrieben mit vielen muslimischen Mitarbeitern wird schon heute darüber diskutiert, wer warum frei hat und wer warum nicht. Um dieser größeren Diversität im Land Rechnung zu tragen, sollten alle Menschen zusätzliche Urlaubstage als flexible Feiertage bekommen. Die neue österreichische Karfreitagsregelung (sogena

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Uta Zepf
07.04.201919:45
Ich finde es wichtig, dass eine Gesellschaft auf gemeinsamen Werten und Traditionen beruht. Dazu gehören auch Feiertage. Weihnachten wird z.B. längst nicht nur von Christen gefeiert, auch wenn viele (auch Christen) dies nicht aus religiösen Gründen tun. Andererseits sollten alle bei uns lebenden Menschen das Recht haben, an ihren jeweiligen wichtigen (religiösen) Feiertagen frei zu bekommen. Vielfach wird das ja bereits so praktiziert. Beides sollte so miteinander verbunden werden, dass es gegenüber jetzt nicht weniger freie Tage gibt. Auch sollten nicht religiöse Menschen nicht an beliebigen Tagen frei bekommen, sie sollten sich einem dann bestehenden Modell anschließen, damit das Feiern noch eint und nicht trennt.
Uta Zepf