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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2020
Berühre mich!Aber fass mich nicht an
Leben, lachen, glauben in Corona-Zeiten
Der Inhalt:

»Erbärmlicher geht es kaum noch«

von Britta Baas, Thomas Seiterich vom 27.03.2020
Was taugt die Entschädigungslösung der katholischen Bischöfe für die Opfer sexueller Gewalt? Fragen an Matthias Katsch, Sprecher der Vereinigung Eckiger Tisch
Matthias Katsch, vor einigen Wochen in Rom: »Da wäre noch etwas zu klären« (Foto: KNA)
Matthias Katsch, vor einigen Wochen in Rom: »Da wäre noch etwas zu klären« (Foto: KNA)
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Publik-Forum: Herr Katsch, wann würden Sie sagen, Sie seien entschädigt für das, was man Ihnen in Ihrer Jugend an sexueller Gewalt im Canisius-Kolleg angetan hat?

Matthias Katsch: Jede Summe ist letztlich zu wenig, denn der Schaden kann nicht wiedergutgemacht werden. Wissenschaftler wie der Ulmer Psychiater Jörg Fegert zeigen, dass traumatische Erfahrungen in der Kindheit wie zum Beispiel sexuelle Gewalt mit schweren Langzeitfolgen korrelieren. Missbrauch birgt das Risiko vermehrter psychischer oder Suchterkrankungen, einer geringeren Lebenserwartung, einer höheren Selbstmordrate. Eine Entschädigung sollte daher zumindest versuchen, die Folgen im Leben der Betroffenen auszugleichen. Das haben wir mit dem Vorschlag einer pauschalierten monatlichen Op

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