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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2017
Bevor es zu spät ist
Wie junge Menschen vor gewaltbereiten Salafisten bewahrt werden können
Der Inhalt:
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Die Mach-mal-Frau

von Johanna Jäger-Sommer vom 27.01.2017
Als Lea Ackermann mit 23 Jahren in den Orden eintritt, sind die Eltern entsetzt. In Afrika sieht sie das Elend der Prostituierten. Da weiß sie, dass sie handeln muss. Nun wird die Gründerin der Hilfsorganisation Solwodi achtzig Jahre alt
Lea Ackermann, Gründerin und Leiterin des internationalen Hilfswerks Solwodi, wird am 2. Februar 80 Jahre alt (Foto: pa/Elsner)
Lea Ackermann, Gründerin und Leiterin des internationalen Hilfswerks Solwodi, wird am 2. Februar 80 Jahre alt (Foto: pa/Elsner)
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Nein, eine widerständige, linke Kirchenkämpferin ist sie nicht, die Ordensfrau Lea Ackermann, Gründerin und Leiterin der Organisation Solwodi (Solidarity with Women in Distress, Solidarität mit Frauen in Not), die am 2. Februar ihren achtzigsten Geburtstag feiert. Der Bischof von Trier wird ihr zu Ehren die Geburtstagsmesse zelebrieren, und auch in ihrer Arbeit auf internationaler Ebene versteht sie sich gut mit Kirchenvertretern auf allen Ebenen der Hierarchie. Zwar nimmt sie ihrer Kirche übel, dass sie Frauen nicht zum Priesteramt zulässt, aber sie fühlt sich nicht persönlich betroffen. Es ist ganz allgemein die Ungerechtigkeit, die sie ärgert.

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