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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2017
Bevor es zu spät ist
Wie junge Menschen vor gewaltbereiten Salafisten bewahrt werden können
Der Inhalt:

»In dem Bedürftigen begegnet man Gott«

von Anne Strotmann vom 27.01.2017
Eine islamische Perspektive für eine Theologie der Flucht

Publik-Forum: Die Bibel ist voller Geschichten über Flucht und Migration. Schon Adam und Eva werden aus dem Paradies vertrieben. Gibt es das im Koran auch?

Muna Tatari: Die Geschichte von Adam und Eva haben wir im Koran auch – aber sie ist dort keine Vertreibung oder Flucht, sondern eine Konsequenz ihres Verhaltens. Eine der Pointen, die der Koran setzt, lautet: Gott ist immer an deiner Seite. Gott sagt: Ich werde euch begleiten. Doch er sagt auch: Ich werde euch prüfen. Das heißt: Nur weil man geflohen ist, gelitten hat, ist man nicht automatisch der moralisch bessere Mensch.

Abraham erscheint in der Bibel als ein Wirtschaftsflüchtling. Er zieht los, weil in seinem Land eine Hungersnot herrscht (vgl. Genesis 12,10).

Tatari: Laut K

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