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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2021
Am Ende helles Glück.
Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?
Der Inhalt:

Gottesfragen
Der Himmel, das Werk deiner Hände?

vom 21.11.2021
Der Theologe Joachim Negel beantwortet die Fragen unserer Leserinnen und Leser. Diesmal geht es um die Vereinbarkeit von Gottesglaube und Physik
Bleibt noch Platz für Gott, wenn alles nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten funktioniert? (Istockphoto/Andrew Ostrovsky)
Bleibt noch Platz für Gott, wenn alles nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten funktioniert? (Istockphoto/Andrew Ostrovsky)
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Der französische Mathematiker Pierre-Simon de Laplace brachte 1799 den ersten Band seiner berühmten »Abhandlung über die Himmelsmechanik« heraus. Darin wies er nach, dass die scheinbar aus dem Lot laufenden Planetenbewegungen von Jupiter und Saturn sich durch ihre eigene Gravitation selber re-stabilisieren. Bis dato glaubte man, dieses Problem nicht anders lösen zu können, als dass man dies auf einen regelmäßigen göttlichen Eingriff zurückführte. Noch Isaac Newton hatte diese These vertreten. Auf die indignierte Frage seines Förderers Napoleon, wo in diesem System dann noch Platz für Gott sei, habe Laplace geantwortet: »Sire, ich brauchte diese Hypothese nicht.«

Ob wahr oder erfunden – die Anekdote macht klar, wie eng der Spielraum für eine Theologie geworden ist, die glaubt, naturwissenschaftli

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