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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 2/2012
Wenn Gott nicht eingreift
Theologen suchen neue Antworten
Der Inhalt:

Das rechte Scharnier

Rechtsextremisten verfolgen geschickte Strategien, um in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Auch im katholischen Umfeld finden sie Unterstützer. Zum Beispiel beim online-Medium kath.net
Die »neue Rechte« will die Lufthoheit über Hörsälen und Seminarräumen. Weil es ihr nicht um Schlägertrupps, sondern um bürgerliche Mittelschichten geht, sind Scharniermedien für die »neue Rechte« interessant.
Die »neue Rechte« will die Lufthoheit über Hörsälen und Seminarräumen. Weil es ihr nicht um Schlägertrupps, sondern um bürgerliche Mittelschichten geht, sind Scharniermedien für die »neue Rechte« interessant.

Ein Scharnier verbindet. »Scharnierorgane« nennt man deshalb in der Rechtsextremismusforschung Medien, durch die rechtsextremes Gedankengut in andere Kreise - vor allem in die Mitte der Gesellschaft - hineingetragen werden soll. Bewusst verzichten Scharnierorgane deshalb auf offene Hetze; sie erscheinen bürgerlich, argumentieren intellektuell, distanzieren sich von rechter Gewalt, die sie jedoch nicht selten verharmlosen oder relativieren.

Dass die extreme Rechte, vor allem in Gestalt der NPD, seit Jahren versucht, das gewalttätige Image eines rechten Schlägertrupps loszuwerden, ging in diesen Wochen durch die Medien. Ebenso wird immer deutlicher, dass es sich dabei keinesfalls um eine inhaltlich

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