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Was mich stärkt und was mir hilft – eine Meditation

vom 28.03.2020
von Manfred Petzold, Mönchengladbach

Da sind wir, mitten in der Corona-Pandemie … und mitten in der Passionszeit!

Vergessen wir es nicht, wir kommen von Weihnachten her.
Es ist gerade zwölf Wochen her, als wir es gesungen haben:
»Ich steh an deiner Krippen hier, oh JESU, du mein Leben!«
… und wir hörten
… »euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR …!«

Und mitten in der Passionszeit … sehe ich es … das Kreuz? … Und höre seine Worte?
… »Mein Gott, warum hast du mich verlassen?«
Ja, ich höre sie und ich rufe die Worte selbst
… NEIN, ich SCHREIE meinen Gott an und frage IHN:
»Warum? Warum dieser Virus? Warum die vielen Kranken und Toten …
in Italien, in Spanien, hier bei uns?
Warum hast du UNS verlassen?«

Die Krippe ist leer … und das Kreuz ist auch leer, genauso wie das Kreuz in unserer Christuskirche leer ist!
Und fühlen wir uns jetzt in dieser Zeit der Pandemie nicht auch selbst leer … und verlassen???

Und dann – mitten in dieser Ratlosigkeit, mitten in dieser Verlassenheit,
in dieser Corona-Isolation,
da spüre ich die untrennbare Verbindung zwischen leerer Krippe und leerem Kreuz.
Plötzlich weiß ich es wieder: Er kann nicht mehr in der Krippe sein und auch nicht mehr am Kreuz, DENN MEIN ERLÖSER LEBT!
Und da spüre ich IHN wieder, meinen HERRN JESUS … neben mir … seine Hand auf meiner Schulter … und er sagt mir:
Ich liege nicht mehr in der Krippe,
und ich hänge auch nicht mehr am Kreuz,
denn ich wohne bei den Menschen,
ich bin auch bei DIR – am Abend und am Morgen – und helfe dir
… auch durch diese Zeit hindurch
… ZUM LEBEN.

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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