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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2018
Hoffen über den Tod hinaus
Ein Streifzug durch die Religionen
Der Inhalt:

»Da hilft kein Pflästerchen«

Für Reformen in der Kirche ist es »zu spät«, sagt Martin Werlen, Alt-Abt des Klosters Einsiedeln. Sein gleichnamiges Buch führte über Wochen die Schweizer Bestsellerliste an. Ein Gespräch über Bibel und Hoffnung
Kloster Einsiedeln in der Schweiz (links), hier war Martin Werlen (rechts) von 2001 bis 2013 Abt: Sein aktuelles Buch »Zu spät« rechnet mit den verpassten Chancen der Kirche ab. (Fotos: pa/dpa/Keystone Bally; privat)
Kloster Einsiedeln in der Schweiz (links), hier war Martin Werlen (rechts) von 2001 bis 2013 Abt: Sein aktuelles Buch »Zu spät« rechnet mit den verpassten Chancen der Kirche ab. (Fotos: pa/dpa/Keystone Bally; privat)

Publik Forum: Pater Martin, wofür ist es denn zu spät?

Werlen: Wenn wir in der Kirche da oder dort eine Kleinigkeit verändern, ist das zwar ein Zeichen, aber es kommt zu spät. Gutgemeintes kann sogar peinlich wirken. Seit Papst Benedikt XVI. wird zum Beispiel einmal im Monat eine Tagesausgabe der Vatikanzeitung Osservatore Romano von Frauen redigiert. Das ist ein schönes Zeichen, doch in der Frauenfrage hilft kein Pflästerchen. Es ist zu spät. Wir müssen zu dieser Einsicht stehen und sie anerkennen. Erst dann erwachsen wieder neue Freiräume, um zu fragen: Was heißt das? Was

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