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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Streit über die Widerspruchslösung

Spenderorgane sind knapp. Können andere Regeln der Organspende und bessere Abläufe in den Kliniken das ändern?

Tiefstand: Im Jahr 2017 wurden so wenige Organe gespendet und transplantiert wie in keinem der vergangenen zwanzig Jahre. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat deshalb vorgeschlagen, das Spendersystem umzukehren: Bisher gilt als potenzieller Organspender, wer zu Lebzeiten ausdrücklich seine Bereitschaft dazu erklärt hat, etwa indem er einen Organspendeausweis ausgefüllt hat. Außerdem sind Angehörige oder andere bevollmächtigte Personen berechtigt, über eine Entnahme zu entscheiden. Der Gesundheitsminister fordert nun, die sogenannte Widerspruchslösung einzuführen. Sie besagt: Hat der Hirntote einer Organentnahme zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen, kön

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