Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Provozierend oder blasphemisch?

vom 21.12.2018
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Ausstellung. Die Szene auf dem Foto wirkt vertraut. An einer langen Tafel sitzen 13 israelische Soldaten. Ihre Posen ähneln sehr denen von Jesus und seinen Jüngern, wie sie Leonardo da Vinci in seinem Abendmahl gemalt hat. Das ruft Assoziationen zu Heiligem Krieg, Erlösung, Nahostkonflikt hervor. Was ist an diesem Foto religiös, was weltlich, in welcher Weise provoziert es? Das Foto »Das Abendmahl« des israelischen Künstlers Adi Nes ist Teil der Ausstellung »Bild Macht Religion« im Kunsthaus Bochum. Auf zwei Etagen geht es um die Interaktion zwischen Kunst und Religion, religionsübergreifend und in mehr als 2000 Jahren. Installationen, die gekreuzigte Kunststoff-Frösche und -schweinehälften aus der Massenschlachtung zeigen, wirken abstoßend – vielleicht sogar blasphemisch? Volkhard Krech, Leiter des Centrums für religionswissenschaftliche Studien an der Ruhr-Uni Bochum, der die Ausstellung mitkuratiert hat, sagte dazu im Deutschlandfunk: »Der Sachverhalt Ironie, Karikatur, Provokation zeigt eben, wie Religion und Kunst miteinander interagieren. Man kann eigentlich von Geschwistern sprechen, die sich wechselseitig brauchen, aber, weil sie so nah aneinander sind, auch ordentlich bekämpfen. Und das versuchen wir in der Ausstellung darzustellen.«

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.