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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Mit Buntstiften entspannen

von Andrea Teupke vom 22.12.2017

Bilder ausmalen, um sich zu entspannen: Seit dieser Trend 2013 in Frankreich aufkam, scheint er ungebrochen. Immer mehr Verlage werfen Malbücher für Erwachsene auf den Markt; neben den notorischen Mandalas werden zunehmend auch Klassiker als Malvorlagen wiederverwertet. Entschleunigend und antidepressiv soll das besinnliche Kritzeln mit Buntstiften wirken. Kunsttherapeuten melden zwar Zweifel an und meinen, viel wirkungsvoller sei der freie Ausdruck, aber so viel Kreativität scheint den modernen Menschen dann doch zu sehr unter Freizeitstress zu setzen. Also greift er zu Schablonen und malt sorgfältig innerhalb der vorgegebenen Linien. »Mein Zauberwald«, »Mein verzauberter Garten« und »Mein phantastischer Ozean« heißen die bislang erfolgreichsten Malbücher dieser Art. In den vergangenen zwei Jahren hat die schottische Illustratorin Johanna Basford weltweit mehr

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