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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2019
Mach mich unsterblich!
Der Plan von der Erschaffung des perfekten Menschen
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 06.12.2019

Eva Maria Muehe, Forscherin am Zentrum für angewandte Geowissenschaften in Tübingen, befürchtet, dass aufgrund des Klimawandels die Reisproduktion bis zum Ende des Jahrhunderts um vierzig Prozent zurückgehen könnte. Das hätte fatale Folgen, weil Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel der Menschheit ist. Außerdem sei Reis durch die hohe Arsenbelastung des Wassers bedroht. 97 Prozent des Reisanbaus findet in Asien statt. Dort sei die Arsenbelastung besonders hoch.

Joachim Waldorf, Pfarrer in Trier, freut sich, dass der Vatikan die im Bistum Trier geplanten Strukturreformen vorerst gestoppt hat. Die Reform, die von einer Bistumssynode beschlossen wurde, sieht vor, die bisher 887 Pfarreien im Bistum zu 35 Großpfarreien zusammenzulegen. Am 1. Januar 2020 sollten die ersten 15 Großpfarreien starten. Dagegen reichte eine Pfarrerinitiative und eine Gruppe von Laienkatholiken Beschwerde in Rom ein. Weil die Pläne große Auswirkungen auf das Pfarreileben hätten, müsse zuerst sichergestellt werden, dass »das Heil der Seelen keinen Schaden nähme«, heißt es in der vatikanischen Antwort. Der Katholikenrat im Bistum reagierte mit »Erschrecken und Unverständnis« auf die Nachricht aus Rom.

Renata Costa Cezar de Albuquerque, Mitarbeiterin der katholischen Landpastoral in Brasilien, hält Staatschef Jair Bolsonaro für einen skrupellosen Zerstörer von Recht und Natur. »Er sei ein Risiko für die ganze Welt« und mache alle sozialen Fortschritte zunichte, die in jahrelangen Kämpfen errungen wurden. Darunter leiden zuerst die Armen und Indigenen, letztlich aber alle Brasilianer. »Seine einzige Vision für die Umwelt ist, sie zu Geld machen.« Unterdessen wurde bekannt, dass Bolsonaro eine eigene Partei gründen will, die von ihm und seinem Sohn autoritär geleitet werden soll. Es ist bereits die neunte Partei, der Bolsonaro im Verlauf seines politischen Lebens angehört.

Ephraim Mirvis, Oberrabbiner für Großbritannien und Nordirland, hat mit seiner Kritik an Labour-Chef Jeremy Corbyn eine landesweite Debatte ausgelöst. Die »überwältigende Mehrheit« britischer Juden fürchte sich vor einem Wahlsieg Corbyns, weil er und seine Parte

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