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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

Die Freiheit zu Besuch

von Andrea Teupke vom 07.12.2018
Kurz vor Ende der DDR durften Weststars im Osten auftreten. Ein Bildband erinnert an diese elektrisierenden Konzerte

Für ostdeutsche Rockfans fiel die Mauer nicht erst 1989, sondern bereits zwei Jahre zuvor. Nachdem die SED-Führung angeordnet hatte, auch im Osten hochkarätige Rockkonzerte zu veranstalten, durften Weltstars aus dem Westen in Ostberlin auftreten. Damit sollte verhindert werden, dass sich Szenen wie die von Pfingsten 1987 wiederholten: Als am Reichstag in Westberlin David Bowie, Genesis und die Eurythmics vor 70 000 Menschen spielten, versammelten sich östlich der Mauer Hunderte junger Menschen und brüllten: »Die Mauer muss weg!«

Fortan wehte ein Hauch von Freiheit durch die DDR: Hunderttausende junge Menschen aus dem ganzen Land strömten vor allem in Ostberlin zusammen und feierten ihre Idole. Die Konzerte von Bob Dylan im Treptower Park oder Bruce Springsteen auf der Radrennbahn in Weißen

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