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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2014
Die Kraft der Armen
Radikal gegen den Kapitalismus: Papst Franziskus stärkt die Basisbewegungen
Der Inhalt:

Aufgefallen
Die Brückenbauerin

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 05.12.2014
Eine Frau fordert die arabische Welt auf, ihre Religion gegen Extremisten zu verteidigen. Das hat Brisanz, denn Rania Al Abdullah ist Königin von Jordanien
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Sie sieht aus wie ein Model: große, schöne Augen, umrahmt von dunklen Wimpern, ein ebenmäßiges Gesicht. Königin Rania von Jordanien hat viele Namen: Lady Di des Nahen Ostens wird sie genannt, Mode-Ikone, Aschenputtel-Königin, Social Media Queen. Aber die 44-jährige Gemahlin von König Abdullah II. ist nicht nur schön, sie hat auch etwas zu sagen. Zum Beispiel, dass die arabische Welt dem »Islamischen Staat« (IS) entschieden entgegentreten müsse – ansonsten mache sie sich mitschuldig. Die Extremisten hätten die Religion und das Bild der arabischen Welt gekidnappt, und das könnten die Araber nicht zulassen, sagte sie kürzlich in ihrer Rede auf dem Mediengipfel von Abu Dhabi.

Rania wuchs als Kind palästinensischer Flüchtlinge in Kuwait auf. Dort besuchte sie eine englische Schule, später studierte s