Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,
da mischt einer seine Kirche gehörig auf: Weitgehend untergegangen ist in der medialen Berichterstattung ein Treffen von Papst Franziskus mit rund 200 Vertretern von Basis initiativen und Bewegungen aus aller Welt, zu dem das katholische Kirchenoberhaupt Ende Oktober in den Vatikan eingeladen hatte. Bei dieser Gelegenheit hielt der Argentinier eine bemerkenswert kämpferische und kapitalismuskritische Rede. Sie hat viele Menschen zu Tränen gerührt, ihnen Kraft und neuen Mut gegeben, sie getröstet. Deshalb dokumentieren wir in dieser Ausgabe weite Teile der Rede des Papstes, und auch die Antworten der begeisterten Gäste, die sie in Workshops erarbeitet haben (Dossier in der Heftmitte). – Das sind dann übrigens jene Momente, in denen wir Redakteurinnen und Redakteure einmal mehr spüren, wie spannend und sinnvoll unsere Dienstleistung – denn das ist unsere Arbeit in erster Linie – doch immer wieder ist.
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Hartmut Meesmann
Leiter des Ressorts
Kirchen und Theologie
